Frenswegen

 Frenswegen

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Landkarte Frenswegen

Über die Grenzen Nordhorns und der Grafschaft Bentheim hinaus bekannt ist die ökumenische Besinnungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte im ehemaligen Kloster Frenswegen. Als Gründer des Stifts im Jahr 1394 gelten der Arzt und Theologen Everhard van Eze sowie der Theologe Heinrich Krull. Das Kloster war bis in das 19. Jahrhundert ein Augustiner- Chorherrenstift. Im Jahr 1400 schlossen sich die Chorherren der Windsheimer Kongregation an. (Entstanden ist diese Kongregation aus der ursprünglichen Laiengemeinschaft der ”Brüder vom gemeinsamen Leben”. Die Spiritualität derselben ist die Devotio Moderna, die bei dem Chorherrn Thomas von Kempen zur vollen Blüte gelangte. Siehe Wikipedia)   

Seit 1974 vereinigt die Stiftung Kloster Frenswegen sechs Kirchen: Lutheraner und Reformierte, Katholiken, Baptisten, Herrnhuter und Altreformierte haben beschlossen, das aus dem Mittelalter stammende Gebäude zu einem Ort der Bildung und Begegnung zu machen.

Bei einem Rundgang durch die Klosteranlage erinnert nur Weniges an das ehemalige Augustiner- Chorherrenstift. Der moderne Kirchenbau gibt zu Diskussionen Anlass und der Besucher vermisst schmerzlich die ihm von anderen Klöstern bekannten stilvollen Schönheiten der Gebäude und die ihnen innewohnende manchmal beklemmende, mystische, zur inneren Einkehr mahnende Ausstrahlung.

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Frontansicht

002 Hauptgebäude rechts 003 Gesamt

Gebäudeflügel

004 Front 005 neue Kirche

der moderne Kirchenbau

007 neue Kirche 006 Grabstätte

der an das alte Gemäuer angefügte moderne Kirchenbau

008 Kirche innen 009 Kirche innen

Blick in das sehr kühl und sachlich gehaltene Kircheninnere

009a Altarreste 009c
009b Kopie

Fragmente des früheren Altars

012 Reste der ursprünglichen Kirche

frühere Zugänge zum Chorraum

011 Grabplatte
009d

Grabplatte

010 altes Kirchenbuch

altes Kirchenbuch

013 Kreuzgang 020 Madonnenfigur

der modernisierte “Kreuzgang” mit Blick auf die “Frensweger Madonna”

017 Kapitellrest

”abgelegt und vergessen”

014 Brunnen

Reste des alten Klosterbrunnens (?)

019 Gebäude
013 Kellergewölbe

heute zweckentfremdete, “altehrwürdige” Gewölbe

016 im Innenhof

im Innenhof

018 Labyrinth

das “spirituelle” Labyrinth

021 Gebäude 023 Gebäude

sind hier etwa leise Seufzer aus vergangenen Zeiten zu vernehmen ?

024 Blick auf das Hauptgebäude

Kloster Frenswegen ist und will sein ein “ Haus der Ökumene ”, hier soll ein Dialog und die Zusammenarbeit zwischen christlichen Konfessionen stattfinden. Und so haben die o.g. sechs Kirchen ”ihre” Anlage gestaltet, in der sie ihre Sehnsucht nach Einheit der Kirche leben können und wollen.n

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