Darmstadt

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“Rund um de lange Luddwisch”

Darmstadts Bedeutung als Wissenschaftsstadt basiert auf dem weltweiten Ruf der 1877 gegründeten Technischen Universität und den beiden Hochschulen sowie über 30 weiteren Forschungseinrichtungen und Instituten. Darmstadts Ruf als Zentrum des Jugendstils geht auf die 1899 von Grossherzog Ernst Ludwig eingerichtete Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe zurück..

045 der Lange Ludwig

der “lange Ludwig”

001 Regierungspräsidium

Regierungspräsidium am Luisenplatz

Das Ludwigsmonument ist ein Denkmal für Ludwig I., den ersten Großherzog von Hessen und ein Wahrzeichen der Stadt Darmstadt. Es steht auf dem Luisenplatz, der nach Grossherzogin Luise von Hessen-Darmstadt, der Ehefrau Ludwigs I. benannt ist. Von den Einwohnern wird das Bauwerk meist “Langer Luddwisch” oder “Langer Lui” genannt.

002 Denkmal Ludwig IV.

Friedrich Wilhelm Ludwig IV. Karl von Hessen und bei Rhein (* 1837 †1892)) war von 1877 bis 1892 Großherzog  von Hessen.

006a Turm Stadtkirche
003 Skulptur am Schloss

”Quasimodo - Glöckner der Stadtkirche” ?

006b Stadtkirche innen

Stadtkirche

006 Stadtkirche

Blick auf die Stadtkirche

007 Ratskeller

Ratskeller

004 Eingang Schloss 010 Schlossportal

Das Residenzschloss Darmstadt, häufig auch Stadtschloss genannt, ist der ehemalige Wohn- und Verwaltungssitz der Landgrafen und von 1806 bis 1919 der Großherzöge von Hessen Darmstadt

011 Skulptur im Schloss Eingang
008 Fußgängerzone

Fußgängerzone

012 Schloss Innenhof

Residenzschloss Innenhof

013 Schlossausgang

Nordtor des Residenzschlosses

009 Kuh im Dachgarten
014 Mollertheater

“ländliche Idylle” auf der Dachterrasse

am Mollertheater

015 Jugendstilfassade

Hausfassade im Jugendstil

016 Grab Karoline Luise von Hessen-Darmstadt

Grabstätte Karoline Luise von Hessen-Darmstadt

017 im Herrengarten

Der Herrngarten ist die "gut Stubb" für die Darmstädter und eine grüne Lunge im Herzen der Stadt. Dieser größte und älteste Park Darmstadts entstand bereits im 16.  Jahrhundert durch die Zusammenführung drei größerer und mehrerer  kleinerer Gärten. Die Landgräfin Karoline veranlasste 1766 die  Umwandlung in einen englischen Park. 1811 öffnete Großherzog Ludwig I.  den Herrngarten der Bevölkerung und seither ist er ein beliebtes  Ausflugsziel.

020 St Elisabethkirche

St. Elisabeth Kirche

018 Herrengarten Goethe Denkmal 019 Tor Prinz Georg Garten
022 Sonnenuhr Prinz Georg Garten

Goethe - Denkmal im Herrngarten

 1779 kam Goethe  auf seiner Schweiz - Reise nach Darmstadt; auf der Rückreise wohnte er um die Jahreswende einige Tage als Gast des  Landgrafen im Residenzschloss, dessen Sammlungen er 1814 eingehend  besichtigte und voll höchsten Lobes beschreibt.

Am Ende des Herrngartens liegt  der Prinz-Georg-Garten. Er ist noch heute in seinem  ursprünglichen Zustand zu besichtigen: eine typische Gartenanlage, wie sie im Rokoko mit  Rasenflächen, Rabatten, Fontänen und Sonnenuhren angelegt wurde. Es wachsen hier Kartoffeln, Möhren und  Kohlrabi, Minze und Lavendel blühen und die Ernteerträge können in einer Gärtnerei gekauft werden..

019a Blick in den Prinz Georg Garten
024 Blumenbeet Prinz Georg Garten

künstlerisch angelegte, bunt blühende Beete

021 Gebäude im Prinz Georg Garten 027 Trompetenblume im Prinz Georg Garten
023 Artischokken

Artischokken

025 Zitronenstrauch im Prinz Georg Garten

Zitronen

026 Feigenbaum im PrinzGeorg Garten

Feigen

028 Ausgangstor Prinz Georg Garten 030 modernes Gebäude 031 Wasserspeier

Vergangenheit und Gegenwart wechseln sich in Darmstadt auf Schritt und Tritt ab

029 Unigebäude Kernphysik
032 Jugendstilhaus

Darmstadt ist Universitätsstadt. Bereits Albert Einstein empfahl die  Universität gerne: "Meiner Meinung nach müsstet Ihr unbedingt nach  Darmstadt gehen. Dort ist ein gutes Polytechnikum”. Sowohl die TU Darmstadt als auch die Hochschule Darmstadt haben einen  hervorragenden nationalen wie internationalen Ruf.

Der Jugendstil oder Art nouveau ist eine kunstgeschichtliche Epoche an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Nach München war Darmstadt  das zweite Zentrum des Jugendstils in Deutschland. Großherzog Ernst  Ludwig von Hessen und bei Rhein prägte mit seiner kosmopolitischen Haltung die Entwicklung der Kunst in der Stadt.

033 Jugendstilhaus
033a Mathildenhöhe

Die Mathildenhöhe ist das Zentrum des  Darmstädter Jugendstils. Sie ist ein Gesamtkunstwerk aus Hochzeitsturm,  Ausstellungsgebäude, Museum Künstlerkolonie, Künstlerhäusern und  Platanenhain. Von 1899 bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges wirkten in Darmstadt  namhafte Künstler, unter ihnen Joseph Maria Olbrich und Peter Behrens und setzten wesentliche Impulse zur Entwicklung der Moderne.

035 Mathildenhöhe russische Kapelle

Die Russische Kapelle auf der Mathildenhöhe ist der Hl. Maria Magdalena geweiht. Der Sakralbau wurde in den Jahren 1897-99 errichtet. Das zwischen verschiedenen Jugendstilgebäuden auf importierter russischer Erde errichtete Gotteshaus, in dem auch heute noch orthodoxe Gottesdienste stattfinden, ist im Stil russischer Kirchen des 16. Jahrhunderts erbaut worden.

034 Mathildenhöhe Hochzeitsturm

Das Wahrzeichen Darmstadts ist der 48,5 Meter hohe Hochzeitsturm

038 Mathildenhöhe Behrens Haus

Peter Behrens Haus

039 Mathildenhöhe Ernst Ludwig Haus

Ernst Ludwig Haus

040 Mathildenhöhe Skulptur am Haus

Haus-Skulptur

041 Mathildenhöhe Mosaikgrotte

Mosaik-Grotte

037 Blick auf den Großen Woog

Aussicht vom Hochzeitsturm auf den “Großen Woog”

042 Parkhaus mit Spiegelungen 043 Kongresszentrum mit Stadtmauerrest

das Darmstadtium ist ein Wissenschafts- und Kongresszentrum  im Zentrum der Stadt. Die Namensgebung wurde angeregt durch den Namen Darmstadtium, den ein in Darmstadt 1994 entdecktes chemisches Element im Jahr 2003  zuerkannt bekam. .

047 Hundertwasser Haus Rückseite

Die "Waldspirale" wurde zwischen 1998 und 2000 erbaut. Die  revolutionäre, farbenfrohe und von irregulären Formen geprägte  Architektur des berühmten Friedensreich Hundertwasser zeigt sich hier in ihrer ganzen Pracht.

046 Hundertwasser Haus
000 der Lange Ludwig

Als kleiner Junge habe ich  - nach dem Ende des Krieges - einige Tage in Darmstadt bei meinen Großeltern in der Wittmannstraße und danach noch eine kurze Zeit bei einer Tante in Bedenkirchen im Odenwald verbracht. 67 Jahre später - im Jahr 2014 - besuchte ich, zusammen mit meiner Frau, diese wirklich sehens- und erlebenswerte  Stadt “rund um de lange Luddwisch”.

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