Gran Canaria

Gran Canaria

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Karte Gran Canaria

Im östlichen Zentralatlantik liegt die Inselgruppe der Kanaren. Das gesamte Archipel ist vulkanischen Ursprungs. Zu der Gruppe gehören Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro. Die drittgrößte dieser sieben Inseln ist Gran Canaria mit der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria. Der Inselname könnte sich vom lateinischen Canis, Hund, ableiten, da hier einstmals viele Hunde lebten. Die Ureinwohner, Guanchen, hausten in Höhlen oder aus Steinen erstellten Rundhäusern. Im 15. Jahrhundert wurde Gran Canaria von Kastilien erobert und gehört seitdem zu Spanien.

Meloneras, ein “schicker, eleganter und exklusiver Urlaubsort” (Wikipedia), liegt an der Südküste der nahezu runden Insel Gran Canaria. Hier bietet ein endlos lang scheinender, sauberer Sandstrand Gelegenheit zum Schwimmen im Atlantik, zum Sonnenbaden oder zu langen Spaziergängen zu den berühmten Sanddünen, die zu den großen Attraktionen der Kanarischen Inseln zählen. 

001 Hotel Lopesan Costa Meloneras 002 Hotel Lopesan Costa Meloneras 005 Blick in SPA-Bereich

    Lopesan Costa Meloneras Hotel ****

003 Hotel Lopesan Costa Meloneras
009 Erdbeerkaktus
013 Hotelgebäude

der wunderschöne, gepflegte, subtropisch angelegte Garten erfreut nicht nur Fotografen durch seine Flora und Fauna

011 Palmenblüte
008 Wiedehopf
010 Kanarenzilpzalp

        Wiedehopfe kommen in den nahen Dünen recht häufig vor, sie und Kanaren-Zilpzalpe zeigen sich furchtlos rund um den Pool

014 Leuchtturm von Maspalomas 006a Hotel Pool

auf dem weitläufigen Hotelgelände mit mehreren Pools hat jeder Gast vielfältige Möglichkeiten, zu entspannen und sich verwöhnen zu lassen

007 Hotel Pool

“Einstieg in die Unendlichkeit”

(aus der Froschperspektive scheint der Wasserspiegel des Pools nahtlos in die Weiten des Atlantiks überzugehen)

016 Leuchtturm Strandpromenade 014a Skulptur Strandpromenade 015 Skulptur Strandpromenade

Entlang einer flachen Klippenküste, an der sich die Atlantikwellen brechen, wo Surfer und Jetbootfahrer ihrem Hobby frönen, sowie viele Wasservögel nach Nahrung suchen, verläuft die palmengesäumte Strandpromenade, auf der zu jeder Tageszeit zahllose Urlauber flanieren. In den vielen Kleidungs-, Uhren-, Schmuck- und Parfümeriegeschäften sind alle namhaften internationalen Nobelmarken vertreten.

016b Regenbrachvogel 017 Jetboot auf dem Atlantik
016a Leuchtturm Strandpromenade

als Zugvogel tummelt sich der Regenbrachvogel ebenso an der Klippenküste wie der strahlendweiße Seidenreiher

018 Seidenreiher

seit 1890 markiert der 56m hohe Leuchtturm, der Faro de Maspalomas, die Südspitze der Insel.

022 an der Strandpromenade
023 an der Strandpromenade
020 Hotel Villa del Conde

das Nobelhotel  <Villa del Conde*****> an der Strandpromenade

024 Angler an der Strandpromenade
032 Ausgrabung Guanchensiedlung 025 Echte Markenhandtaschen

Fliegende Händler bieten hier “echte” Designer-Handtaschen an

Die ersten Einwohner der Kanarischen Inseln waren die Guanchen, die in Höhlen aber auch in freistehenden Häusern lebten. Hier an der Strandpromenade sind Reste eines runden aus Steinen ohne Mörtel errichteten Hauses zu sehen.

027a Sandkunst am Strand
027 Sandkunst am Strand

                                             Sand-Künstler hoffen einige Cent mit ihren Arbeiten zu verdienen

026 Ameisenstraße zu den Dünen

“Ameisenstraße” wird scherzhaft der Weg am Strand zu den Dünen genannt, den jeden Tag tausende Menschen entlang laufen.

028 Strandleben 028a Strandleben

Strandleben

029 Dünen von Maspalomas

Die Dünenlandschaft an Gran Canarias Südspitze, die seit 1987 unter Naturschutz steht, ist eine der Attraktionen der Kanaren. Auf vier Quadratkilometern verteilen sich bis zu 20m hohe Sandberge, die überwiegend von der Brandung angeschwemmt wurden.

030 Dünen von Maspalomas1
031 Dünen von Maspalomas
033 Strelitzie 034 Las Palmas Plakat

Las Palmas de Gran Canaria, die Hauptstadt der Insel, ist die größte Stadt der Kanaren und zusammen mit Santa Cruz de Tenerife ist sie eine der beiden Hauptstädte der Kanarischen Inseln. 1478 begann hier die Eroberung Gran Canarias durch spanische Truppen: aus einem Militärlager entwickelte sich im Laufe der Zeit die Altstadt Vegueta. Im 18. Jh. wurden herrschaftliche Bürgerhäuser gebaut und im 19. Jh. entstanden die eleganten Villen der Briten in der sog. Gartenstadt, die damals das wirtschaftliche Leben auf Gran Canaria entscheidend prägten. Der Hafen der Stadt, der größte Spaniens (!), spielt eine wichtige Rolle als Containerumschlagplatz und als Anlegestelle vieler Kreuzfahrtschiffe.

035 Turm Kathedrale 036 Baumblüte

Die Stadt empfing uns gleich bei unserer Ankunft mit einer unvorstellbar lauten, aus vielen aufgestellten leistungsstarken Lautsprechern dröhnenden Musik. Wir waren unter anderem zu Hause vor dem Fasching geflüchtet, nun standen wir plötzlich

mittendrin! Hier herrschte ein äußerst lebhaftes Treiben: Der Karneval hatte Las Palmas in Besitz genommen, was eine Besichtigung der Sehenswürdigkeiten nahezu unmöglich machte.

037 Portal Casa de Colon

Turm der St. Ana Kathedrale

038 Statuen Bronze Hunde
039 Statue Bronze Hunde

 Auf dem <Plaza de Santa Ana> fallen acht gusseiserne Hundestatuen auf, die wohl im 19. Jh. von britschen Händlern gestiftet worden waren.

040 Fassade St. Ana Kathedrale

die Fassade der St. Ana Kathedrale wurde im Stil des Klassizismus gestaltet

046 Lichtspiel St. Ana Kathedrale

Beim Betreten der Kathedrale empfing mich dieses Farbenspiel auf dem Boden, das durch die durch die farbigen Glasfenster scheinende Sonne entstand.

043 Decke + Säulen St. Ana Kathedrale

das prunkvolle Portal des Palastes <Casa de Colón>, in dem der frühere Inselgouverneur residierte, bei dem Christoph Kolumbus vorgesprochen haben soll.

047  Karneval Plaza de St.Ana

(Leider war es mir nicht möglich, von dem schönen, zum Verweilen auffordernden Platz sowie von dem sich direkt an seinem Kopfende erhebenden alten Rathaus wegen des Faschingsbetriebes Fotos zu machen.)

048 Karneval Plaza de St.Ana
041 St. Ana Kathedrale1

Ab 1497 baute man rund 400 Jahre lang an der St. Ana Kathedrale, die heute, wegen der vielen Stilrichtungen, als bedeutendstes historisches Bauwerk der Kanaren gilt.  Das dreischiffige Innere mit einem beeindruckenden Netzgewölbe und Spitzbögen ist spätgotisch.

042 Altarraum St. Ana Kathedrale
044 Orgel St. Ana Kathedrale
050 Patio de los Naranjos
049 Turm der St.Ana Kathedrale 052 Springbrunnen Patio de los Naranjos

An die St. Ana Kathedrale schließt sich der <Patio de los Naranjos>, der Orangenhof an, der durch seine klosterähnliche Anlage eines Kreuzganges mit einem Springbrunnen sowie durch seine hübsche Bepflanzung beeindruckt

051 Im Patio de los Naranjos
053 Eremita de San Antonio Abad

An der Stelle, wo die <Ermita de San Antonio Abad> steht, soll Juan Rejón anlässlich der Eroberung Gran Canarias 1478 eine erste Kirche erbaut haben. Laut einer Legende soll Christoph Kolumbus während seines Aufenthaltes 1492 hier gebetet haben. Der heutige Bau stammt allerdings aus dem Jahr 1757.

054 Türklopfer
055 Hotel Grand Canaria 056 Gebäude

Hotel Gran Canaria

058 Kaufhaus El Muelle

Kaufhaus El Muelle

059 Auditorio Alfredo Kraus

Auditorio Alfredo Kraus

060 Markthalle Mercado de Veguete

Wohl nicht der größte, sicherlich aber der schönste Markt von Las Palmas ist der <Mercado de Vegueta>. Vielfältig und bunt ist die Auswahl.

061 Früchte
062 Brassen

Brassen

064 Ziegenkäse

Ziegenkäse

063 Bellota Schinken

beim Obst fallen die farbenfrohen, exotischen Sorten aus dem Inselanbau ins Auge

der brühmte und teure <Bellota>-Schinken

066 Stadtansicht
067 Stadtansicht

Stadtansichten

068 Yachthafen
065 Teatro Pérez Galdós

Teatro Pérez Galdós

069 Aidanova

Yachthafen

Kreuzfahrtschiffe wie die <Aidanovo> legen in Las Palmas regelmäßig an

070 Am Stadtstrand 071 Am Stadtstrand

am Hausstrand von Las Palmas

072 Skyline Las Palmas

Stadtansicht

Waren wir eigentlich zur Regeneration und zum Faulenzen auf die Insel Gran Canaria gereist, so wollten wir doch unbedingt das Zentralmassiv der Insel mit seinen bis zu knapp 2000m hohen Bergen erleben. In einem Kleinbus unternahmen wir eine spektakuläre Tagestour, auf der wir die Insel von ganz vielen verschiedenen Seiten erleben konnten.

074 Fahrt in die Berge
077 Avocado
075 Landschaft

Avocados im Garten

073 Blüte
078 Farbtupfer Weihnachtsstern
076 Obstplantage

Weihnachtsstern-Strauch

080 Palme

Obstplantagen

079 Landschaft1 081 Ortschaft in den Bergen
085 Landschaft
084 Feigenkaktus
087 Esel

Gran Canaria bietet eine beeindruckende und facettenreiche Berglandschaft. Die manchmal gewaltigen Schluchten erinnern an die Canyons in Namibia oder Amerika. Immer wieder fallen die durch verschiedenste Erze unterschiedlich gefärbten Erdschichten auf. Man entdeckt  Palmenhaine, Wälder der Kanaren-Kiefer, weiße Bergdörfer und verschiedene Stauseen.

086 Gräser
083 Echsen
089 Landschaft+Berge
088 Gesteinsfärbungen
090 Landschaft mit Plantagen
092 Serpentinenstraße
093 Serpentinenstraße
095 Serpentinenfahrt

enge Haarnadelkurven verlangen vom Fahrer vollste Konzentration, denn Vieh und Fahrzeuge teilen sich hier die schmale “Straße”

097 Stausee
096 Serpentinenstraße

die Stauseen sind z.Zt. nur wenig gefüllt, da es viele Monate nicht geregnet hat

098 Presa del Parralillo Stausee
099 Presa del Parralillo Stausee
101 Unfertiges Mühlengebäude
100 Weißer Natternkopf
102 Berge am Presa del Parralillo Speicher
104 Dorf in den Bergen

Weißer Natternkopf

103 blühende Mandelbäume

ein nie fertiggestellter Mühlenbau

105 Schäfer mit Schafen

blühende Mandelbäume

Schäfer in seinem “Schafpferch”

106 Kanaren-Kiefer
107 Tejeda

die Kanarische Kiefer ist auf den Kanarischen Inseln endemisch

109 Kirche von Tejeda

Tejeda liegt auf 1050 Metern und gilt als das schönste Dorf Gran Canarias

110 Blauer Natternkopf
111 Mandelblüte

Pfarrkirche <Nuestra Senora del Socorro>

108 Cruz de Tejeda

 Mandelblüte

In Tejeda befindet sich ein Heilpflanzenzentrum, in dem in einer Ausstellung viele kanarische Pflanzen gezeigt und ihre Verwendungen erklärt werden. Zu sehen sind auch Einrichtungsgegenstände einer aus dem 19. Jh. stammenden Apotheke

Blauer Natternkopf

112 Alte Apotheke Tejeda

Cruz de Tejeda ist mit 1500m der höchste Pass Gran Canarias. Vor dem Hotel <Parador> ragt ein steinernes Christuskreuz auf, das der Passhöhe den Namen gab

116 Landschaft
117 Artenara Eremita de la Cuevita
120 Höhlenwohnung

Artenara ist das höchstgelegene Dorf Gran Canarias und vor allem durch seine z. T. noch heute bewohnten Höhlenwohnungen bekannt

119 Virgen de la Cuevita-Jungfrau der kleinen Höhle

Die Schutzheilige des Dorfes ist die <Virgen de la Cuevita>, die Jungfrau des Höhlchens. Ihr “Heiligtum” ist eine in den vulkanischen Tuffstein gehauene Kapelle, in der auch der Altar, der Chor, die Kanzel und der Beichtstuhl aus dem Fels gemeißelt sind!

118 Artenara Eremita Innenraum
121 Klatschmohn
123 Blick in Richtung Las Palmas

weit reicht der Blick bis nach Las Palmas de Gran Canaria

122 Zitronen
124 Abendlicher Blick auf Meloneras 124a Abendlicher Blick auf Meloneras

letzter, abendlicher Blick über das sich auf ein lebhaftes Nachtleben vorbereitendes, grell beleuchtetes Meloneras mit seinem Casino, den Restaurants, Bars und Diskotheken

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