Namibia

Namibia

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Namibia Iwanowski Kopie
00001 Namibia-Wappen

Wappen von Namibia mit der Oryx-Antilope

Namibia ist ein wunderschönes Land im Südwesten Afrikas und ein Traum für jeden Naturliebhaber. Das Land ist etwa 2 1/2 mal so groß wie die Bundesrepublik, beherbergt aber lediglich rund 2,1 Millionen Einwohner. Hier herrscht ein subtropisch-kontinentales Klima.  Die facettenreiche Landschaft aus weitläufigen Savannen und malerischen Wüsten ist Heimat von zahlreichen Wildtieren. Namibias Straßen bestehen größtenteils aus Schotterpisten oder Sandwegen, somit gehören Staub und Sand sowie Weite und Stille zum Namibia Besuch.

0001 Flugzeug
001 Windhoek Hotel Blick gen Süden 002 Windhoek Bahnhof

in knapp 10 Stunden fliegt uns Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek, wo wir am nächsten Tag eine kurze Stadtbesichtung unternehmen

Windhoek, die Hauptstadt Namibias, gilt als pulsierendes kulturelles Zentrum des Landes und als beliebtes Ziel für Sightseeing- und Shoppingtouren. Die aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts stammende <Christuskirche> ist das Wahrzeichen der Stadt. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählt auch die <Alte Feste>.

004 Windhoek Christuskirche + Statue

Christuskirche

005 Windhoek Festung

Alte Feste

007 Windhoek Unabhängigkeitsskulptur

Genocide Memorial Statue

007a Windhoek Diamantschleifer

Diamantenschleifer in Windhoek (Schauwerkstatt)

Namibia zählt weltweit zu den führenden Bergbaunationen in Bezug auf Diamanten. 1908 entdeckte ein Bahnarbeiter im heutigen Sperrgebiet Nationalpark im Südwesten des Landes die ersten Diamanten. Heute zählt Namibia mit einem Abbauvolumen von mehr als 1,764 Millionen Karat jährlich zu den zehn größten Diamantenproduzenten der Welt.

007b Windhoek Holzschnitzer 007c Windhoek Kunsthandwerk

Holzschnitzer bei der Arbeit

008 Fahrt Richtung Süden 012 Wendekreis des Steinbocks

Aufbruch zum “großen Namibia-Abenteuer”

am Wendekreis des Steinbocks    (hier steht die Sonne zur Zeit der  Winter- Sonnenwende um den  22. Dezember. mittags senkrecht)

014 Eselskarren

 Eselskarren, ein häufiges Transportmittel

015 Felsformationen

Tafelberg am Rande der Kalahari- Wüste

017 Auob Lodge

Auob-Country-Lodge

019 Tiersafari 020 Landschaft Auob Lodge

Farmrundfahrt mit anschließendem “Sundowner” rund um die Auob-Country-Lodge

026 Giraffen

Giraffen an Kameldornbäumen

028 Kameldornakazie+Siedlerögelnester

 überdimensionaler Webervögel-Nestbau

025 Impala

ein neugieriger Impala-Bock

032 Sonnenuntergang 033 Sonnenuntergangsstimmung

bei erfrischenden Getränken bewundern wir den Sonnenuntergang mit seinen unbeschreiblichen Farben

037 Pistenfräse

“Schotterpisten-Pflege” durch Spezialfräsen

047 Spielplatz der Riesen
040 Gepanzerte Bodenschrecke

Gepanzerte Bodenschrecke (Acanthoplus discoidalis)

049 Spielplatz der Riesen

Spielplatz der Riesen: Die riesigen Felsen sehen aus wie von Riesenhand aufgetürmt. Das Erscheinungsbild der bizarren Felsen  kommt von einer besonderen Verwitterungsart, der Block- Verwitterung.  Durch besondere chemische und physikalische Prozesse entstehen  Gesteinsblöcke, die so aussehen, als wären sie übereinander gestapelt  worden. .

050 Spielplatz der Riesen Blüte 044 Spielplatz der Riesen 052 Köcherbaumwald Schmetterling

unbekannte, farbenfrohe Schmetterlinge flattern umher

055 Köcherbaumwald
051 Köcherbaumwald 054 Köcherbaumwald

Der Köcherbaumwald wurde 1955 zum Nationalen Denkmal erklärt. Der Köcherbaum gehört zur Familie der sukkulenten Aloegewächse. Die Sukkulenten verfügen über ein sehr großzelliges  Gewebe und sind daher in der Lage, einen Wasservorrat lange zu  speichern. Die Bäume können bis zu neun Meter hoch werden. Der Name des  Köcherbaums geht auf die San-Buschmänner zurück. Diese benutzten  ausgehöhlte Äste der Bäume als Köcher, um ihre Pfeile darin  aufzubewahren.

056 Weiterfahrt Gondwana Lodge
057 Landschaft mit Tafelberg

lediglich 10% des Straßennetzes sind asphaltiert, auf den mehr oder weniger guten Schotterstraßen dringt der Staub durch alle Ritzen

058 Naute-Stausee
059 Naute-Staudamm

der 1972 fertiggestellte Naute-Stausee versorgt  u.a.Keetmanshoop mit Trink- und Brauchwasser

065a Canyon Lodge
064 Eisenbahnbrücke+Gräber

an einer Brücke am Trockenfluß ruhen zwei 1906 gefallene Soldaten der deutschen Schutztruppe, die deutsche Staatsbürger vor Übergriffen der verschiedensten namibischen Volksstämme schützen sollte.

066 Canyon Lodge 068 Canyon Lodge Abendstimmung

die Canyon-Lodge

084 Canyon Lodge Wanderung 085 Canyon Lodge Abendstimmung

abendliche Wanderung rund um die Canyon-Lodge

086 Canyon Lodge Abendstimmung 087 Canyon Lodge Abendstimmung
069 Canyon Lodge Morgenstimmung

Morgenstimmung an der Canyon-Lodge

070 Hoodia gordonii-Sukkulente

Hoodia gordonii ist eine sukkulente Pflanze (kein Kaktus!)  Die Art ist international durch eine Werbekampagne  bekannt geworden, die der Pflanze eine appetithemmende Wirkung  nachgesagt hat.

073 Fish River Canyon

ein beeindruckender Anblick, auch ohne tosende Wassermassen

078 Landschaft am Fish River Canyon
072 Fish River Canyon Einstieg

  Fishriver Canyon Er gehört zu den bedeutendsten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten im südlichen Afrika und wird als der zweitgrößte Canyon nach dem Grand Canyon in Arizona bezeichnet, ist aber bei weitem nicht so eindrucksvoll, hier sind auch selten tosende Wasser zu erleben! Der Canyon ist 161km lang, bis zu 27km breit und erreicht eine maximale Tiefe von rund 550m. Wanderungen durch den Canyon sind nur in Gruppen und mit Genehmigung sowie nur mit ärztlichem Tauglichkeits-Attest möglich und dauern rund 5 Tage.

075 Erdhörnchen am Fish River Canyon

Erdhörnchen am Canyon-Rand

079 Landschaft am Fish River Canyon

Fishriver-Canyon

081 Klippschliefer Canyon Village Lodge
082 Blüte Canyon Village Lodge

Klippschliefer sind kaninchengroße Tiere, die u.a. in felsigen Gebieten Afrikas vorkommen.

080 Akazienblüte+Samenschote Canyon Village Lodge 091 Oryx-Antilopen

blühender Akazienbaum

die Oryx-Antilope = Spießbock (Oryx gazella) ist das Wappentier Namibias

095 Perlhühner mit Küken 090 Bergzebra endemisch 083 Baum Canyon Village Lodge

Perlhühner mit Kücken

Bergzebra (Equus zebra - endemisch!)

093 Alte Kalköfen Lodge 094 alte Tankstelle 094a Autowrack Alte Kalköfen Lodge

Relikte aus der Schutztruppen-Zeit auf der “Alte Kalköfen-Lodge”

098 Lebende Steine 097 Lebende Steine 099 Lebende Steine

in den namibischen Wüsten- und Halbwüstengebieten findet man die verschiedensten Sukkulenten, u.a. die Lithops, die man auch “lebende Steine” nennt. Diese genügsamen Pflanzen leben im Sand und Gesteinsschutt. In der feuchten Jahreszeit sammeln sie in den beiden dickfleischigen Blättern - zwischen denen die Blüte erscheint - genügend Wasser, um lange Dürreperioden zu überleben.

102a Ortsschild Aus Lüderitz
100 Alte Eisenbahnbrücke 103 Landschaft Richtung Lüderitz

Weiterfahrt durch die Namib-Wüste in Richtung Lüderitz

105 Bahnhofhotel Aus
104 Landschaft Richtung Lüderitz 106 Kirche von Aus

die Kirche und das Bahnhofshotel der “Versorgungsoase” Aus

107 Landschaft bei Garub
108 Namib-Pferde bei Garub

Bei Garub (der Name stammt aus der Namasprache und bedeutet soviel wie “Wüstenpferde”) kann man neben anderen Wildtieren die berühmten Wildpferde der Namib beobachten, die sich den unwirtlichen Bedingungen der Halbwüste und Savanne angepasst haben und hier zu einer Wasserstelle kommen. Die Tiere können ohne Wasser ca. 6 Tage unterwegs sein! Woher sie stammen, darüber gibt es die verschiedensten Vermutungen.

108a Stute+Fohlen Garub 110a Tiere an der Tränke 109 Namib-Pferd bei Garub

Stute mit Fohlen auf dem Weg zum Wasserloch

112 Eisenbahntrasse durch die Namib
113 Landschaft in der Namib Wüste

die Namib-Wüste fasziniert durch die stets wechselnden Farben und Ansichten, sie ist einfach ein unvergessliches Naturerlebnis

116 Häuser am Diaz Kreuz 121 Schiffswrack 119 Brandung

an der Küste bei Lüderitz

122 Langustenfang
123 Langusten 118 Diaz Kreuz

trotz der gewaltigen Brandung werden hier diese Langusten gefangen, die sich gut an die Restaurants der Stadt verkaufen lassen

Diaz-Point: ein Steinkreuz (Nachbildung) soll an Bartolomeu Diaz erinnern, der 1487 auf der Suche nach dem Seeweg nach Indien hier anlandete.

126 Blick auf Lüderitz
127 Lüderitz Lesehalle

noch heute lassen sich viele deutsche Namen in der Stadt Lüderitz finden

128 Lüderitz Goerke-Haus

das Goerke-Haus (1909), ein besonderes Schmuckstück der Stadt

Adolf Lüderitz, ein Bremer Kaufmann, erwarb 1883 das Gebiet der von Bartolomeu Diaz 1487 entdeckten Bucht. Das Interesse von Lüderitz an der späteren “Lüderitz- Bucht” war, Robben- und Walfänger mit Nahrungs- und Konsumgütern zu versorgen, andererseits konnten über den Hafen Güter exportiert werden. Außerdem wurde hier notwendiges Trinkwasser aus Kapstadt herantransportiert. Weil die Engländer diese Aktivitäten blockierten, wandte sich Lüderitz an das Deutsche Reich. Bismarck gewährte 1884 Schutz und entsandte Soldaten nach Südwestafrika, die hier die deutsche Fahne hissten: Damit war die deutsche Kolonie Südwestafrika geboren.

129 Lüderitz Felsenkirche

Felsen-Kirche: das Wahrzeichen

130 Lüderitz Blick auf Bucht 131 Lüderitz Abendstimmung

Abendstimmung am Hafen von Lüderitz

133 Kolmanskuppe 134 Kolmanskuppe Schild

Ganz in der Nähe von Lüderitz liegt der alte Diamentenort Kolmanskuppe. Der Boom dieses Ortes begann 1908, nachdem ein Eisenbahnarbeiter die ersten Diamanten entdeckt hatte. Zeitweise lebten hier in dieser unwirtlichen Gegend bis zu 300, meist deutsche Familien. Im kürzester Zeit wurde aus dem Ort ein kleines “Paradies auf Erden”: Es gab alle erforderlichen Geschäfte, eine eigene Stromversorgung, eine Entsalzungsanlage für die Frischwasserversorgung, ein Schwimmbad, eine Schule sowie ein Krankenhaus mit dem ersten Röntgengerät des Südlichen Afrika. Der Unterhaltung dienten ein Kasino, ein Restaurant mit Bar sowie ein Theater. Kolmanskuppe galt damals als die reichste Stadt Afrikas, sie war jedoch nur ein Paradies auf Zeit. Die Diamantenfelder waren bald abgebaut. 1930 wurde der Diamantenabbau bei Kolmanskuppe eingestellt. Heute erobert die Wüste allmählich aber unaufhaltsam den Ort zurück.

135 Kolmanskuppe Häuser 136 Kolmanskuppe Haus
142 Kolmanskuppe Blick in ein Haus
143 Kolmanskuppe Fensterblick

die Wüste holte sich im Laufe der Jahrzehnte zurück, was der Mensch ihr abgerungen hatte.

145 Wanderdüne über Schienen 146 Wanderdüne über Schienen 150 einstiger Bahnhof Grasplatz

..... wird hier jemals wieder ein Zug auf den von einer Wanderdüne verschütteten Gleisen fahren, werden hier am Bahnhof “Grasplatz” jemals wieder Fahrgäste auf ihren Zug warten?

149 Wüstenlandschaft  Richtung Helmeringshausen 152a Landschaft

endlose, geheimnisvolle und manchmal furchterregende Namib-Wüste

161 Landschaft 152c Landschaft

........ zwischen Aus und Helmeringhausen fahren wir auf einer einsamen Route zwischen der Namib-Wüste, dem Namib- Naukluft- Park und den bizarren, farbenprächtigen und majestätischen Tirasbergen hindurch. Die Stille und die Weite der Landschaft sind hier einfach überwältigend ........

151a Landschaft 160 Wasserpumpe 163 Landschaft Richtung Hammerstein

Wasserpumpe

151 silbern glänzendes Gras
152 Wüstenblume

............ und die Wüste lebt wirklich!

154 Helmeringhausen
155 Hotel Helmeringhausen
156 Hotel Helmeringhausen Schild

Hotel Empfangskomitee

158 Strommast mit Webervogelnest

Webervogelsiedlung mit eigener Stromversorgung

169 Hammerstein Landschaft 165 Hammerstein junger Springbock

die Hammerstein-Lodge wird mir in besonderer Erinnerung bleiben: nicht, weil mich dieser junge Springbock mit seinen Hörnern begrüßt hat, nicht, weil ich erstmals eine Gottesanbeterin in freier Natur gesehen habe, sondern weil ich in einem großen Freigehege einen Geparden ohne Gitter, Auge in Auge, beobachten und fotografieren durfte.

167 Hammerstein männl.Gottesanbeterin 168 Hammerstein männl.Gottesanbeterin 170 Hammerstein Karakal

ein unter einem Busch versteckt dösender Karakal

171 Hammerstein Leopard

......der Leopard war an diesem Tag schlecht gelaunt..........

174 Hammerstein Leopard Porträt

......... einem Porträt stimmte er jedoch zu

175 Hammerstein Gepard 176 Hammerstein Liss+Gepard

............ der Gepard genoss sichtlich und hörbar die Streicheleinheiten

178 Sonnenaufgang über Sossusvlei
179 Oryx Antilope Sossusvlei

morgens um 4 Uhr müssen wir an diesem Tag aufstehen, um einen ganz besonderen Höhepunkt unserer Reise zu erleben: Das Deadvlei  und das Sossusvlei. Es handelt sich dabei um eine große Lehmsenke, die von Dünen umschlossen wird, die mit ihren bis zu 300 Metern Höhe zu den höchsten der Welt zählen. Selbst in dieser Trockenheit trifft man hier auf Oryx-Antilopen, Springböcke oder Strauße. Das Gebiet ist ein einziges Märchen aus Sand, soweit das Auge reicht. Die Farbschattierungen reichen von blassgelben bis zu leuchtenden Rot- und Orangetönen.

181 Sossusvlei
183 Sossusvlei
184 Sossusvlei 190b Sossusvlei
189 Sossusvlei Menschen auf der Düne 190a Sossusvlei Bäume

wie völlig unwirklich und aus einer anderen Welt stammend, so mutet diese Landschaft an

191 Sesriem Canyon 192 Sesriem Canyon

Sesriem Canyon: hier hat sich der Tsauchab-Fluß  ca. 50 Meter tief in das Gestein eingefressen

195 Landschaft Namib Desert Lodge

auf dem Weg zur Namib Desert Lodge......

194 Giraffe am Pistenrand 198 Landschafts Safari

....... stoppt uns diese Giraffe

rund um die Lodge begegnen wir bei einer “Sundowner-Safari” einer farblich einzigartigen, uns begeisternden Landschaft 

199 Landschafts Safari 202 Landschafts Safari
206 Abendstimmung auf einer Düne
205 Nebeltrinkerkäfer

Der Nebeltrinkerkäfer (endemisch!) besitzt die Fähigkeit, mit seiner eigenen Körperoberfläche Wasser aus den vom Atlantik in die Wüste ziehenden Nebelschwaden zu gewinnen. Dazu balanciert das Tier auf einem Dünenkamm mit dem Kopf nach unten  gesenkt und streckt sein Hinterteil nach oben. Feine Nebeltröpfchen der Luft bleiben an seinem Panzer hängen und das so aufgefangene Wasser trinkt der Käfer.

207 Abendstimmung auf einer Düne 208 Abendstimmung
212Namib Desert Lodge Morgenstimmung 214 Solitaire Lodge 216 Solitaire Eidechse

Solitaire  ist kein Ort, sondern die letzte Möglichkeit, sich vor der Fahrt durch die Wüste nach Walvis Bay mit Wasser, den notwendigen Lebensmitteln zu versorgen und zu tanken.

219 Namib Naukluft Park 221 Namib Naukluft Park
222 Wüstenlandschaft

im Namibia-Naukluft-Park mit seinen unendlich weiten Landschaften..........

223 Welwitschia mirabilis 224 Welwitschia männlich

........... kann man auf ein “lebendes Fossil” stoßen, das möglicherweise ca. 1500 Jahre alt ist: Die <Welwitschia mirabilis>. Der Name geht auf den österreichischen Botaniker Welwitsch zurück, der diese nie zuvor entdeckte Pflanze 1859 gefunden hat. Die Welwitschia gehört zu den Sukkulenten.

225 Mondlandschaft 227 Mondlandschaft 228 Mondlandschaft

der Fluß Swakop hat sich in der geologischen Vergangenheit in die weicheren Gesteine hineingefressen und  eine wahre “Mondlandschaft” geformt, in der immer wieder Science-Fiction-Filme gedreht werden.

229 Swakopmund 229a Swakopmund Strand

Swakopmund ist kulturell und architektonisch in ganz besonderem Maße durch die deutsche Kolonialzeit geprägt. Hier wird in den Geschäften und Restaurants z.T. auch Deutsch gesprochen, einige Straßen und Gebäude tragen (noch) deutsche Namen. Die Stadt dient den Namibiern als Feriendomizil, da man hier der der unerträglichen Hitze im Landesinneren entfliehen kann.

233 Swakopmund Alte Brauereistube

die <Alte Brauerei> direkt am Hafen

234a Swakopmund Apotheke
234 Swakopmund Bezirksamt

Bezirksamt

232 Swakopmund Promenade
236 Swakopmund

Wahrzeichen der Stadt: der 1902 erbaute Leuchtturm

235a Swakopmund 242c Swakopmund koloniale Architektur
239a Swakopmund Restaurant

empfehlenswert: Erich`s Restaurant

243 Swakopmund alter Bahnhof

der alte Bahnhof, heute ein Hotel

244 Flamingos bei Swakopmund 246 Flamingos bei Swakopmund
247 Flamingos bei Swakopmund

  Flamingos (Zwerg- und Rosaflamingos - Phoenicopterus minor und roseus) an der Walvis Bay-Lagune soweit das Auge reicht: Hier trippeln bis zu 50.000 Tiere dichtgedrängt durch das seichte Wasserr

250 Walvis Bay Hafen 248 Walvis Bay Hafen 253a Walvis Bay Kormorane

Walvis Bay, der einzige Großhafen an der Küste Namibias, war bis 1994 eine südafrikanische Enklave. Wirtschaftlich spielt der Fischfang hier eine große Rolle. Der Tiefseehafen wird von einer chinesischen Firma seit 2013 massiv ausgebaut und dient vielen Reedereien als “preisgünstiger Parkplatz” für ihre Schiffe. Hier starten wir - bei Austern und Sekt - zu einer erholsamen und mit Überraschungen gespickten Katamaran-Fahrt auf dem Atlantik.

263a Ich an Bord
261 Austern 262 Kalamare u.a.

ich könnte mir vorstellen, zum “Austern-Fan” zu werden

257a Robbe an Bord 254 Pelikan fliegt

schon wenige Minuten nach dem Start springt eine Robbe an Bord und bittet um Fisch, ihr folgt kurz darauf der erste Pelikan

253b Walvis Bay Bohrinsel

eine im Hafen “geparkte” und auf einen Auftrag wartende Ölbohrinsel

254b Im Anflug

Pelikan im Anflug

255a Pelikane

“ wo bleibt denn nun der Fisch? “

259 Pelikan fliegt

Abflug mit vollem Kehlsack

264 Austernzucht

Austernzucht in der Bucht von Walvis Bay

272 Flamingos

Flamingos beeindrucken durch ihre bemerkenswerte Spannweite

Der Vogelreichtum der Lagunen um Walvis Bay lässt nicht nur die Herzen der Ornithologen höher schlagen. Die Tiere finden hier ideale Lebensbedingungen.

265 Frau+Pelikan 260 Pelikan

die Katamaran-Kapitänin spielt mit einem Pelikan, der sich dafür porträtieren lässt

269 Delphin
268 Delphin

spielende Delfine begleiten unseren Katamaran

270 Robben 271 Robben
273 Kompassqualle

“tausende” Robben tummeln sich unüberhörbar im Wasser und auf einer nahen Sandbank

274 Schiffswrack 285 Verkehrsschild 277 Damaraland

Schiffswrack an der “Skelett-Küste”

Achtung: Elefanten kreuzen die Piste!?!?!?

Landschaft im Damaraland

276 Trappvogel

Trappvogel

278 Damaraland Viehherde

im Damara-Land

279 Behausung Herero Menschen

Herero-Hütten

281 Damaraland Herero Mann

Porträt eines Herero-Mannes

288 Himba-Frau
287 Herero-Frau

Himba-Frau

280a Damaraland Steineverkauf 286 Herero-Frauen

Hereros verkaufen hier in der Wüste gesammelte Halbedelsteine

Herero-Frauen sind berühmt für ihre farbenprächtigen Kleider

293 Gesteinsformation
294 Damarer Living Museum
297 junge Frau arbeitet
295 junger Mann
298 Damarer Schmiede

Living Museum der Damara: Hier erfahren wir einiges über das karge Leben der Damara vor der Kolonialisierung

299Tanz der Damarer 300 Gecko

ein dem Gestein farblich angepasster Gecko

305 Twyfelfontein Country Lodge 305a Twyfelfontein Country Lodge

Twyfelfontein-Country-Lodge (Twyfelfonein = spärliche Quelle)

319 Elefantenkuh+Kalb 310 Elefantenkuh+Kalb

von hier aus starten wir zu einer visuellen und fotografischen “Elefanten-Jagd”

312 junger Elefant 314 Elefantenkuh+Kalb

immer wieder schalte ich die Kamera aus, um den Anblick der Tiere einfach nur zu beobachten

317 Elefant 318 rangelnde Elefanten

Verhaltensmaßregeln

321a nach dem Sonnenuntergang 322 Morgenstimmung an der Twyfelfontein Country Lodge

nach Sonnenuntergang und Morgenstimmung an der Twyfelfontein-Country-Lodge

325  Agame Twyfelfontein 324  Agame Twyfelfontein

Agamen

326 Heuschrecke

Sand-Heuschrecke

Twyfelfontein ist der reichste Fundort von Felsgravuren in Namibia, die bereits zu deutschen Zeiten gefunden, aber erst 1953 bekannt wurden. Sie sind seit 2007 UNESCO Weltkulturerbe. Diese Gravuren wurden wahrscheinlich von den prähistorischen Künstlern mit Quarzmeißeln in den Stein geritzt.

330 Felsgravuren bei Twyfelfontein 328 Felsgravuren bei Twyfelfontein 329 Felsgravuren bei Twyfelfontein
337 versteinertes Holz

Der Versteinerte Wald gibt den Fachleuten heute noch Rätsel auf: Man ist sich nicht sicher, ob diese uralten, baumähnlichen Reste versteinerte Relikte eines Waldes sind, der hier einmal vor ca. 300 Millionen Jahren gewachsen ist, oder ob es sich um Material handelt, das hierher angeschwemmt worden ist. Die größten Exemplare sind bis zu 30m lang!

338 versteinerter Baumstamm
344a Sonnenaufgang Etosha Village

Sonnenaufgang über dem Etosha Nationalpark

Ein ganz besonderer Höhepunkt und zugleich der krönende Abschluss unserer Namibia-Reise ist der Besuch im Etosha-Nationalpark. Der Name bedeutet soviel wie “großer weißer Platz” und stammt aus der Ovambo-Sprache. Vor etwa 4-10 Millionen Jahren gab es im Gebiet des heutigen Parks einen riesigen See der allmählich austrocknete und eine etwa 5000 Quadratkilometer große Salzpfanne hinterlassen hat. Der Etosha-Nationalpark wird heute von über 100 verschiedenen Tier- und über 300 verschiedenen Vogelarten bewohnt.

000001 Etosha-Pfanne
347 Giraffe+Springböcke am Wasserloch

Tiere am Wasserloch

350 Schabrackenschakal

Schabrackenschakal

348 Springbock

Springbock

351 Vogel Strauß

Vogel Strauß

349 Kudu

Kudu

352 Streifengnus

Streifengnus

Das Fotografieren der hier lebenden Tiere hat mich begeistert, aber immer wieder habe ich die Kamera ausgeschaltet, um die Geräusche der Natur, die Schönheit der Landschaft und vor allem das Verhalten der Tiere, diese einzigartigen und für immer unvergesslichen Eindrücke, tief in mich eindringen zu lassen.

365 Landschaft 355 Riesentrappe

Savannenlandschaft

Riesentrappe

356 Zebras
360 Zebrastute+Fohlen

 etwa 16.000 Zebras gibt es im Etosha-Nationalpark

362 Zebras 362a Zebrafohlen 359 Zebra versteckt
363 Zebras queren Piste 357 Oryx-Antilopen

Oryx-Antilopen sind häufig anzutreffen

358 Gackeltrappe

Gackeltrappe

366 Kuhantilope 368 Elefant

Kuhantilope

369 Elefantenkopf 370 Löwe

immer wieder begeistern uns die mächtigen, geräuschlos grasenden Elefanten bis wir  i h n  entdecken, den König der Tiere, den Löwen

371 Löwenporträt

vor lauter Aufregung und Faszination hätte ich hier beinahe vergessen, den Auslöser meiner Kamera zu betätigen

377 Breitmaulnashorn
374 Kameldorn 375 Breitmaulnashorn

zwischen den langen und gefährlich spitzen Dornen des Kameldorns entdecken wir ein Breitmaulnashorn

376 Breitmaulnashorn

Als Big Five bezeichnet man den Elefanten, das Nashorn (Spitz- oder Breitmaul), den Wasserbüffel, den Löwen und den Leoparden. Da es im Park keine Büffel gibt, hat man an seine Stelle die Giraffe gesetzt. Somit haben wir hier, außer dem Leoparden, vier der Big Five entdeckt!

380 Zebras am Wasserloch
385 Touristenfahrzeuge 384 Zebras am Wasserloch

verständlicherweise sammeln sich die Touristenfahrzeuge an den Wasserstellen, wo die Tiere am besten zu bobachten sind

387 Elefanten am Wasserloch 403 Elefant im Wasser

an diesem Wasserloch haben wir bei 43 Tieren aufgehört zu zählen! (auf dem linken Foto trägt der Bulle rechts einen Sender, damit die Herde besser geortet werden kann)

395 Elefant spritzt
398 Elefantenrangelei

ihm bereitet die Körperpflege sichtlich Freude

“Halbstarken-Rangelei”

391a Familie Warzenschwein 397 Kudus am Wasserloch 404 Impalas

in gebührendem Abstand warten Familie Warzenschwein, die Kudus sowie die Impalas bis sie an der Reihe sind

406 Geier sitzen bei totem Zebra

Geier machen sich über den Kadaver eines Zebras her

408 Zebragruppe

..... ob sie wohl den Tod des Familienmitglieds betrauern?

408b Löwen 411 fauchender junger Löwe

etwa 3 Höhenmeter trennen uns von den Zähnen dieses jungen Löwen, den wir sichtlich stören

412 Okaukuejo Tor 412a Turm von Okaukuejo 412b Schild Halali

Im Süden des Etosha Nationalparks befindet sich das Okaukuejo Rest Camp, wo wir eine Pause einlegen. Das Camp war ursprünglich ein 1901 gegründeter Militäraußenposten, dem 1963 ein Turm hinzugefügt wurde. Von hier aus geht es weiter in Richtung Halali.

413 Kinder in Okaukuejo

auch hier kennen die Kinder Smartphones..........

413a Frau in Okaukuejo
413b Kinder in Okaukuejo

.........  und auch sie lieben Gummibärchen

414 Glanzstar trinkt
423 Zebras im Wasser 418 Springböcke

Rotschulterglanzstar (Lamprotornis nigrens)

420 Gackeltrappe

Gackeltrappe (Afrotis afra)

Springböcke kreuzen die Piste

421 Schabrackenschakal

Schabrackenschakal (Canis mesomelas)

427 Schwarzstorch

Schwarzstorch

425 Gnubulle

Gnubulle

431 Zebra wälzt sich

Körperpflege auf “zebraisch”

433 Löwe am Wasserloch
435 Löwe beoabachtet Nashorn

auch der Löwe hat Respekt vor einem Breitmaul-Nashorn

436 Nashorn am Wasser
432a Löwe am Wasserloch

durstig am Wasserloch

438 Giraffe
449a Baum in der Landschaft 441 Sonnenuntergang über dem Park

Akazie in der flimmernden Hitze der Etosha-Pfanne (Foto bearbeitet!)

unser erster Tag im Etosha-Nationalpark geht zu Ende, sicher werden wir von den beeindruckenden Erlebnissen träumen

442 Weißbürzelsinghabicht

Weißbürzelsinghabicht

443 Sekretär

Sekretär

444 Fleckenhyäne

Fleckenhyäne

439 Gelbschnabeltoko 453 verletztes Zebra

Gelbschnabeltoko

ob diese Verletzung (von einem Löwen stammend?) verheilen wird?

454 Kuhantilopen

Gnuantilopen

455 Paradieskranische

Paradieskraniche

451 junger Springbock auf der Piste

junger Springbock

456 Halali 459 Impalas am Wasserloch Halali

Halali Camp liegt auf halber Strecke zwischen Okaukuejo und Namutoni, unweit der beliebten Wasserlöcher. “Halali” stammt aus dem Deutschen und bezeichnet das Ende der Jagd, und so steht der Name auch für das Ende der Jagd von Tieren in dieser Gegend. In der hier vorgesehenen Rastpause kamen wir kaum dazu, uns ein wenig auszuruhen, etwas zu essen und zu trinken: Der “Betrieb” am hiesigen Wasserloch ließ uns kaum Zeit dazu.

458 Marabu 460 Impalas

der Marabu hatte am Wasserloch in Halali die Augen zu, als er von der Impala-Herde unsanft vertrieben wurde

460a Impalas 461a Schwarzstorch
463 Lila Blüte

auch der Schwarzstorch fühlt sich bedroht

464 Panzer eines Tausendfüßlers

Reste eines Tausendfüßlers

462a Blüte
465 Baumhörnchen

Baumhörnchen

467 Landschaft

Weiterfahrt Richtung Fort Namutoni

466 Giraffe 466a Giraffe frißt

mit spitzer Zunge zupft die Giraffe die schmackhaften Blätter des mit spitzen Dornen bewehrten Strauches ab

471 Giraffe säuft
467a Wasserloch
472 Giraffe säuft
468 Zebras am Wasserloch 473b Impala am Wasserloch
474 Fort Namutoni

Fort Namutoni war eine 1897 gegründete Polizei- und Militärstation der damaligen deutschen Kolonialverwaltung in Deutsch-Südwestafrika.

475 Mokuti Lodge 477a Baumhörnchen mit Marula Frucht

vor unseren Zimmern in der Mokuti-Lodge geniesst ein Bäumhörnchen sichtlich die süßen Marula Früchte.....................

477 Mokuti Lodge Zebra Mangusten 478 Mokuti Lodge Damara Dik-Dik

..................... Zebra-Mangusten toben auf dem grünen Rasen herum und selbst das ansonsten scheue Damara Dik-Dik zeigt sich uns

479 Mokuti Lodge Skarabäus

Skarabäus-Käfer (Namensgeber für den Spitznamen der Apotheker:Pillendreher)

481 Weiterfahrt Richtung Tsumeb
480 Mokuti Lodge Rotschnabeltoko

Rotschnabeltoko

482 Tsumeb Kirche 483 Tsumeb Förderturm

über Tsumeb, Grootfontein und Otjiwarongo geht es nach zwei erlebnisreichen Wochen und über 4.200 zurückgelegten Kilometern zurück nach Windhoek.

487 Richtung Otjiwarongo

Straßenszene

488 Landschaft mit Thermitenhügel

Termitenhügel

489 Landschaft Richtung Otjiwarongo 490 Grootfontein Holzschnitzermarkt

Holzschnitzermarkt in Grootfontein

491 Grootfontein Mutter+Kind 492 Grootfontein Holzschnitzermarkt 494 Grootfontein Frauen
495 Grootfontein Mutter+Kind
496 Landschaft Richtung Windhoek
497 Sonnenuntergang über Windhoek

mit einem beeindruckenden Sonnenuntergang am letzten Abend verabschiedet sich Windhoek von uns

Vielleicht ist es die ursprüngliche Landschaft, vielleicht die “ohrenbetäubende Stille” oder das einzigartige Licht, das eine Reise nach Namibia so unvergleichlich macht. Das Land gilt als “Land der Kontraste” und es bietet wirklich für jeden etwas: Grandiose Landschaften, eine faszinierende Tierwelt und eine einzigartige Mischung aus afrikanischen und europäischen Einflüssen. Nach nur zehn Stunden Flug erwacht man in einer völlig anderen Welt: Spannend, fremdartig und vertraut zugleich.

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