Potsdam

Potsdam

zurück zur Übersicht

Die Residenzstadt der preußischen Herrscher zeigt noch heute die beiden Gesichter der friderizianischen Ära: das nüchtern militärische der europäischen Großmacht und das phantasievoll künstlerische des “ Philosophen von Sanssouci ”. Potsdam, die Hauptstadt des Landes Brandenburg, zeigt aber auch noch ein drittes Gesicht: das der Zeit vor und nach dem Berliner Mauerfall von 1989!

Potsdams glanzvolle Zeit begann nach erstmaliger Erwähnung 1345 eigentlich 1660, als Kurfürst Friedrich Wilhelm am “ Alten Markt” ein Stadtschloß errichten ließ und es zu seiner zweiten Residenz bestimmte. Am 14. April 1945 sank in der Stadt zwar vieles in Schutt und Asche, manches blieb aber auch erhalten, und vieles konnte bis heute wieder restauriert werden.

Potsdam-Karte
001 Nauener Tor

Nauener Tor, der erste neugotische Bau Preußens von 1755

002 Holländisches Viertel

einer der vielen Anziehungspunkte: das Holländische Viertel

003 Käsekuchen-Café 004 Restaurant

 in der Potsdamer Altstadt strahlt dieses Viertel mit seinem “laissez faire” einen eigenen Charme aus

005 Holländisches Viertel 008 Geschäfte
007 Geschäfte

 wo einst holländische Einwanderer wohnten, findet man heute kleine charmante Läden und gemütliche Lokale

009 Oase der Ruhe
010 Oase der Ruhe

trotz aller städtischer Hektik trifft man immer wieder Oasen der Ruhe an

013 Jugendstilhaus
015 Jugendstilhaus 014 Turm
006 Russischer Friedhof

sowjetischer Ehrenfriedhof

011 Jugendstilhaus

Liebhaber von Jugendstilbauten können in Potsdam ins Schwelgen geraten

012 Portal 016 Jugendstilfassade
017 Salon Udo Walz 018 Fachwerkbalkon

Blick in einen Salon des “Starcoiffeurs” Udo Walz

019 Brandenburger Straße+Kirche 020 Kirche St.Peter+Paul

die Brandenburger Straße mit dem auffälligen Kennzeichen, dem 64m hohen Glockenturm der St. Peter-und-Paul-Kirche

022 Straßenmusikanten 023 Straßenmusikant

Straßenmusiker präsentieren ihre “Kunst”, nicht immer zur Freude der Anlieger

021 Spiegelung 024 Apotheke Zum Goldenen Hirsch

Gelegenheit für ein Selfie

imposantes Logo der Apotheke “Zum Goldenen Hirsch”

025 Alte Wache

die “Alte Wache”

026 Großes Militärwaisenhaus

das “Große Militärwaisenhaus” war eine Stiftung des Königs Friedrich Wilhelm I. und diente als Erziehungs- und Ausbildungsstätte für Soldatenkinder wie für Militärwaisen. Der Gesamtkomplex besteht aus dem barocken Haupthaus und einem Tempelturm mit der “Karitas-Figur” und ist heute eines der Wahrzeichen der Stadt Potsdam.

028 Jägertor

das Jägertor

029 Gedenkstätte

die Gedenkstätte Lindenstraße 54/55, im Volksmund auch “Lindenhotel”  genannt, diente in der NS-Zeit als Untersuchungsgefängnis, nach dem Krieg wurden hier Häftlinge des KGB und später die der Stasi untergebracht.

027 Brandenburger Tor Potsdam

unter Friedrich II. (der Große) wurde 1770/71 das Brandenburger Tor erbaut

die Fachwerkbrücke “Glienicker Brücke” über die Havel wurde 1907, damals noch als “Kaiser-Wilhelm- Brücke”, erbaut. Quer über die Brücke verläuft die Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg. Weltweit bekannt wurde das Bauwerk  durch das mehrmalige spektakuläre Austauschen von Agenten zwischen Ost und West. Die Brücke ist heute ein wichtiges Stück deutscher Nachkriegs- Geschichte

030a Glienicker Brücke
030 Glienicker Brücke
032 Glienicker Brücke 034 Kentaur 1908 Glienicker Brücke

Centaur an der Brücke

035 Kollonaden Glienicker Brücke 036 Rotunde Glienicker Brücke

Kollonaden und die “Große Neugier”, eine als Teepavillon an der Glienicker Brücke errichtete Rotunde

Wenn man den Namen Sanssouci hört, denkt man an das Schloss des “Alten Fritz”, Friedrich II. bzw. Friedrich des Großen. Aber Sanssouci ist auch der 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannte, weltberühmte Park. Der Besucher kann sich hier an unübertrefflicher Gartenkunst wie an einzigartiger Bildhauer- und Architekturkunst begeistern.

038 Südl.+Nördl.Communs Sanssouci 039 Communs Sanssouci

die südlichen und die nördlichen Communs, in barocker Schlossform gebaute Wirtschaftsgebäude, wirken auch bei Regen faszinierend

041 Neues Palais

Neues Palais

042 Skulptur am Neuen Schloss

Skulptur am Neuen Palais

043 Kandelaber Park Sanssouci

Kandelaber am Neuen Palais

045 Neues Palais Parkseite

das Neue Palais

044 Blick auf Neues Palais 046 Parkportal
048 Belvedere Klausberg

Belvedere am Klausberg

050 Drachenhaus

im Stil einer chinesischen Pagode entstand um 1770 das sog. Drachenhaus nach den Vorgaben Friedrichs II. Ihren Namen erhielt sie durch die Drachenfiguren an den Spitzen der Dächer. Dem achteckigen Bau diente als Vorbild  die chinesische Pagode Ta-Ho in Guangzhou.

051 Drache groß
052 Herbstfärbung 049Schneebeeren

auch botanisch interessierte Besucher finden im Park von Sanssouci Interessantes

053 Belvedere

Blick vom Orangerieschloss auf das Belvedere

054 Eingang Orangerie 056 Orangerie Friedrich Wilhelm IV.

Friedrich Wilhelm IV. ließ das Orangerieschloss erbauen

055 Orangerie
061 Orangerie Ansicht vom Park

Standbild Friedrich II. vor der Prachttreppe des Schlosses

059 Orangerie Bogenschütze
063 Chinesisches Haus

der Bogenschütze

064 Chinesisches Haus Dachreiter

im Zeitgeschmack der Chinoiserie (dieses Interesse am chinesischen Kunsthandwerk kam gegen Ende des 17. Jahrhunderts durch den Überseehandel der Holländer mit China auf) wurde das Chinesische Haus, oder auch Chinesisches Teehaus genannt, nach Skizzen Friedrichs II. zwischen 1755-64 erbaut. Dieses Teehaus bietet eine Mischung ostasiatischer Bauformen mit deutlichen Stilelementen des Rokokos.

066 Chinesisches Haus Figurengruppe
068 Allee im Park

Allee im Park Sanssouci

069 Raub der Sabinerin

Raub der Sabinerin

070 Historische Mühle

Rekonstruktion einer Ende des 18. Jhdts. erbauten Holländerwindmühle

071 Brückengitter 067 Totholz im Spiegel
072 Südseite Schloss Sanssouci

die berühmte Gartenansicht mit dem terrassierten Weinberg

Eines der wohl bekanntesten Hohenzollern-Schlösser ist Schloss Sanssouci, das Friedrich II. nach eigenen Skizzen  1745-47 als zunächst kleines Sommerschloss im Rokoko-Stil erbauen ließ. Unter Friedrich Wilhelm IV. wurde es 1841/42 umgebaut und vergrößert.

073 Treppenaufgang Schloss Sanssouci 074 Fontäne Schloss Sanssouci

am Fontänenrondell

075 Eingang Sanssouci
076 Schlossfront 077 Bacchantenhermen

Bacchantenhermen entlang der Schlossfront

079 Grabmal Friedrich II.
080 Grabmal Friedrich II. Kartoffeln

als Friedrich der Große am 17. August 1786 starb, wurde er zunächst, entgegen seinem Willen, in der Potsdamer Garnisonskirche beigesetzt. Erst nach der Wiedervereinigung der deutschen Staaten wurde der Sarg Friedrichs II. wieder nach Sanssouci überführt und am 17. August 1991 in der dortigen Gruft  auf der Terrasse neben seinen Hunden beigesetzt. Als Dank an den König, dass er in Preußen die Kartoffel einführte, bringen noch heute Besucher Kartoffeln an sein Grab.

081 Sonnen-Gitterpavillon 082 Betender Jüngling im Sonnen-Gitterpavillon

Sonnengitter-Pavillon mit der Bronzeskulptur des betenden Jünglings

085 Bildergalerie 084 Bildergalerie

die Bildergalerie, 1755-64 unter Friedrich II. erbaut,  ist der älteste erhaltene fürstliche Museumsbau in Deutschland

086 Büste Mohrin

Büste im sog “Mohrenrondell”

087 Büsten

Büstengalerie

088 Brückenskulptur

Brückenskulptur

089 Friedenskirche 091 Friedenskirche 090 Friedenskirche Blick in den Park

die evangelische Friedenskirche wurde 1848 geweiht und ist oberitalienischen Klosterbauten nachempfunden

093a Friedenskirche Kreuzgang sw.

Kreuzgang

096 Park Sanssouci Flora

Flora, Göttin der Blüte

094 Friedenskirche Brunnen 095 Friedenskirche Heilsbronner Portal

Heilsbronner Portal

097 Park Sanssouci Grünes Gitter

das 1854 gebaute  “Grüne Gitter” ist der Haupteingang zum Schlosspark Sanssouci

098 auf der Havel

Potsdams Hafen ist der Ausgangspunkt für unterschiedlichste Schiffsfahrten, wie z.B. die “Große Inselrundfahrt”, denn Potsdam ist auf einer Insel erbaut. Wenn es nicht gerade regnet, entdeckt man die Schönheiten der Flusslandschaft mit den verschiedenen Havelseen und den malerisch gelegenen Dörfern der Mark Brandenburg.

099 Brücke über die Havel

Brücke über die Havel

102 Schloss Caputh

Schloss Caputh

103 Villa am Schwielowsee

Villa am Schwielowsee

105 Seilfähre

eine Seilfähre verbindet seit 1853 Caputh und Geltow

106 Angler

Angeln, ob Hobby oder Beruf, hier macht es sicher Spaß

107 Haus am See

“Gartenkunst”

108 Heilig-Geist-Kirche Werder-Havel

“Heilig-Geist-Kirche” in Werder/Havel

109 Surfer

je böiger der Wind, desto schöner das Surfen

110 Nikolaikirche

die evangelische Nikolaikirche (1830-37)

111 Potsdam Museum 112 Potsdam Museum

das Potsdam Museum im Alten Rathaus

113 Landtag Brandenburg 115 Landtag Brandenburg

im Stadtschloss tagt das Parlament des Landes Brandenburg

114 Landtag Brandenburg

Fortunaportal, Eingangtor zum Stadtschloss

117 Meierei Potsdam

die Meierei, unter Friedrich Wilhelm II. 1790-92 als Molkerei erbaut, diente  der Versorgung der Hofgesellschaft.

117a Schloss Babelsberg

Schloss Babelsberg ist als Sommersitz für den späteren Kaiser Wilhelm I. im Stil der englischen Gotik errichtet worden. Später ergänzte man den Bau mit Türmchen, Erkern und verschiedenen Fensterformen. Am 22.9. 1862 fand hier die Ernennung Bismarcks zum Ministerpräsidenten durch König Wilhelm I. statt.

Der großflächig angelegte Park Babelsberg wurde ab 1843 von Fürst Pückler fortgeführt und vollendet.

das von Schinkel, Persius und Strack für Wilhelm I. geplante Schloss Babelsberg

119 Blick von Babelsberg auf Glienicker Brücke 121 Schloss Babelsberg

Blick vom Schloss über die Havel zur Glienicker Brücke

123 Schlossfront

der historische Brunnen vor dem Schloss war 1864 ein Geschenk der Kölner Dombauer an König Wilhelm von Preußen, den späteren Kaiser und wurde 2017 von der Kölner Dombauhütte restauriert..

122 restaurierter Brunnen
120 Schloss Babelsberg Hund 125 Erzengel Michael

auch hier unübersehbar die Liebe des Königs zu Hunden

Erzengel Michael

127 Graureiher am Schlossteich 128 Mandarinentenpaar

Graureiher und Mandarinenten am Schlossteich

129 Park Babelsberg Flatowturm

der weithin sichtbare, bewohnbare Flatowturm wurde 1853 nach dem Vorbild des Frankfurter Eschenheimer Torturms aus dem 15. Jhdt. errichtet.

132 Skyline Potsdam

die Potsdamer Skyline mit der Nikolaikirche

133 Babelsberg Matrosenhaus

das 1842 im Stil der deutschen Gotik erbaute Matrosenhaus

130 Park Babelsberg ehem.Berliner Gerichtslaube

unter Verwendung von Originalteilen der aus dem 13. Jhdt. stammenden ehemaligen Berliner Gerichtslaube, einer überdachten, aber von außen einsehbaren Gerichtsstätte, wurde diese im Park von Babelsberg wieder aufgebaut.

131 Park Babelsberg ehem.Berliner Gerichtslaube
135 Park Babelsberg Ausblick

Ausblick über die Havel

137 Dampfmaschinenhaus Glienicker Lake 138 Dampfmaschinenhaus Glienicker Lake

im Dampfmaschinenhaus befanden sich neben der Wohnung des Grafen von Pückler die Kessel- und Maschinenräume zur Wasserversorgung von Schloss und Park

142 Russische Kolonie Alexandrowka Haus der Baba-Jaga

Haus der Baba-Jaga ? (Baba-Jaga ist eine Märchenfigur aus der slawischen Mythologie)

1826 ließ König Friedrich Wilhelm III. von Preußen die russische Kolonie Alexandrowka für russische Soldaten anlegen. Sie gehört ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe.

143 Russische Kolonie Alexandrowka
140 Russische Kolonie Alexandrowka
144 Alexander-Newski-Kapelle

die russisch-orthodoxe Alexander-Newski-Gedächtniskirche aus dem Jahr 1826

145 Marmorpalast

1787-93 ließ Friedrich Wilhelm II. im Potsdamer Neuen Garten auf der Pfaueninsel das Marmorpalais im Stil des Frühklassizismus erbauen, das dem Privatleben des Königs vorbehalten war. Der Rundtempel auf dem Flachdach diente der schönen Aussicht.

146 Marmorpalast 147 Marmorpalast
148 Cecilienhof
150 Cecilienhof

der Cecilienhof dient heute gelegentlich für Empfänge der Landesregierung, so  fand hier z.B. 2007 das G8-Außenministertreffen statt.

Schloss Cecilienhof entstand 1913-17 im Stil eines englischen Landhauses. Berühmt wurde es durch die dort vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 statt gefundene “Potsdamer Konferenz” oder auch Dreimächtekonferenz genannt, auf der die Siegermächte des 2. Weltkrieges über das weitere Vorgehen berieten.

149 Cecilienhof Innenhof

auf der Rasenfläche des Ehrenhofs ist noch heute ein aus roten Blumen gepflanzter Stern zu sehen, den Sowjetische Soldaten anlässlich der “Potsdamer Konferenz” angelegt hatten.

Nach oben 3